Kompetenzbereiche

Kompetenzen im Kindergarten

Der BEP (Bayrischer Bildungs- und Erziehungsplan) spricht von verschiedenen Kompetenzen, die die Kinder erlernen sollen.

Personale Kompetenz:

Selbstwertgefühl:

Bei uns werden ihre Kinder von Anfang an als kleine Persönlichkeiten anerkannt. Sie lernen auf ihre eigenen Leistungen stolz zu sein und anderen mit Empathie zu begegnen.

Autonomie:

Durch Kinderkonferenzen in denen die Kinder den Wochenplan oder die Zimmergestaltung gemeinsam planen, erleben sie sich als Personen, lernen Entscheidungen zu treffen und erleben sich als Verursacher ihrer Handlungen. Aber auch im Freispiel sind die Kinder gefordert Entscheidungen umzusetzen.

Kompetenz erleben:

Durch kleinere Hilfestellungen und selbständiges Arbeiten werden die Kinder bestärkt Probleme oder Aufgaben selbst zu lösen.

Widerstandsfähigkeit/ Resilienz:

Die Kinder sollen sich in unserer Einrichtung gesund und positiv entwickeln. Sie lernen mit Belastungen umzugehen (Methoden zum Stressabbau). Die Erzieherinnen tragen durch klare Regeln und einer vertrauensvollen Atmosphäre dazu bei.

Zusammenhänge sinnvoll erleben:

Durch die festen Tagesabläufe, Rituale im Jahreskreis erlebt das Kind Kontinuität und somit Sicherheit.

Motivatonale Kompetenz:

Selbstwirksamkeit:

Sie erlernen, dass sie die soziale und dingliche Umwelt beeinflussen können und entwickeln dadurch Vertrauen in sich selber. Jedes Kind darf seine Wünsche äußern und Vorschläge zur Verwirklichung bringen.

Selbstregulation:

Wir achten darauf, dass die Kinder angefangene Beschäftigungen eine angemessene Zeit durchhalten, und somit Ausdauer und Konzentration zu entwickeln. Weiterhin erlernen die Kinder ihr Verhalten wie Wut, Freude oder Ängste angemessen zu steuern.

Neugier und individuelle Interessen:

Durch verschiedene Materialien und Angebote wollen wir die Neugier neuen Dingen gegenüber wecken. Interessen sowie Neigungen eines jeden Kindes werden im Tagesablauf aufgegriffen und gefördert.

Kognitive Kompetenz:

Differenzierte Wahrnehmung:

In verschiedenen Räumlichkeiten mit verschiedenen Materialien erlernen die Kinder ihre Sinne einzusetzen. Sie erleben, dass man Dinge z. B. riechen, schmecken, ertasten kann.

Denkfähigkeit:

Im Rahmen von Experimenten oder Diskussionen erlernen sie logische Zusammenhänge und Begriffsbildungen. Sie sollen ihre Vermutungen/ Kenntnisse über Dinge, Personen oder Abläufe äußern.

Wissensaneignung:

Entsprechend ihrem Alter erlernen die Kinder Kenntnisse über Personen, Zahlen, Farben, usw.

Soziale Kompetenz:

Gute Beziehung zu Erwachsenen und Kindern:
Für uns ist es sehr wichtig eine vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Kind zu haben. Die Kinder können jederzeit mit Problemen zu uns kommen, wir suchen mit ihnen gemeinsam einen Lösungsweg. Auch in der Gruppe soll jedes Kind eine geachtete Stellung haben.

Fähigkeit verschiedene Rollen anzunehmen:

Die Kinder versetzen sich spielerisch in andere Personen und lernen somit ihr Verhalten besser zu verstehen.

Kommunikationsfähigkeit:

Die Kinder lernen sich angemessen auszudrücken, richtige Begriffe, Gestik und Mimik zu verwenden. Sie lernen andere Kinder aussprechen zu lassen und ihnen zuzuhören. Die Erzieherin unterstützt dies, indem sie mit den Kindern Gesprächsregeln aufstellt.

Konfliktmanagement:

Die Kinder lernen verschiedene Techniken kennen, die eine Verschärfung von Konflikten verhindern sollen.

Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen:

Werthaltungen:

Sie lernen persönliche und andere Werte zu schätzen. Moralische Urteilsbildung: Die Kinder lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.

Unvoreingenommenheit:

Die Kinder lernen vorurteilsfrei auf andere Menschen zuzugehen gleich welcher Herkunft, Aussehen oder Behinderung.

Sensibilität für und Achtung von Andersartigkeit und Anderssein:

Jedes Kind hat ein Recht auf seine Individualität. Gleichzeitig soll das Kind andere Personen zu schätzen und zu respektieren lernen.

Solidarität:

Sie lernen bei uns in einer Gemeinschaft zu leben, wo jedes Kind andere Stärken und Schwächen hat. Sie sollen sich gegenseitig helfen.

Fähigkeit zur Bereitschaft von Verantwortungsübernahme:

Verantwortung für das eigene Handeln:

Kinder lernen, dass sie selber für ihr Verhalten und Erleben verantwortlich sind und, dass sie ihre Reaktionen anderen gegenüber kontrollieren können.

Verantwortung anderen Menschen gegenüber:

Kinder lernen sich angemessen für Schwächere einzusetzen.

Verantwortung für Umwelt und Natur:

Kinder sollen Sensibilität für alle Lebewesen und die natürlichen Lebensgrundlagen entwickeln. Sie sollen lernen selbst zum Schutz der Umwelt beizutragen.

Fähigkeiten und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe:

Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs – und Abstimmungsregeln:

Wir bereiten die Kinder auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vor. In Kinderkonferenzen lernen sie Anderen zuzuhören, ausreden lassen, selbst ihre Meinung zu vertreten und Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.

Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunktes:

Kinder beziehen eigene Positionen und lernen diese nach außen zu vertreten. Sie lernen andere Meinungen zu akzeptieren.

Lernmethodische Kompetenz:

„LERNEN WIE MAN LERNT“

Kinder erlernen wie und wo sie sich Wissen verschaffen und es im Alltag anwenden können.

Aktuelles Schwerpunktthema

Das aktuelle Jahresthema im Kindergartenjahr 2018/19 lautet:
"Ein Jahr der Projekte"

Das schwarze Brett
12 November 2018

24 November 2018

06 Dezember 2018